Heimatgeschichten
Geschichten und Erinnerungen zwischen Niederrhein und Kohlenpott
Hier erscheinen in unregelmäßigen Abständen unsere Walsumer Heimatgeschichten. Wir wünschen viel Freude beim Lesen und Weitererzählen unserer Heimatgeschichten!
Euer Heimatverein Walsum
Hubbrücke mit HebefunktionDie Walsumer Hubbrücke
Alt-Walsum, Heimatgeschichten, StadtteileDie in den Jahren 1935/36 erbaute Hubbrücke, gerne auch als „neues Wahrzeichen“ tituliert, überquert den Hafen, der vom Rhein zur damaligen Zeche Walsum führte. Die Thyssensche Gas- und Wasserwerke GmbH (Hamborn) – Besitzerin der Doppelschachtanlage – entschied sich für eine Brücke mit drei Teilen, deren Mittelteil elektrisch gehoben werden konnte. So konnten die Frachtkähne selbst bei Hochwasser durch den Kanal direkt zum Schacht fahren und die Kohlen aufnehmen.
Der fertiggestellte Neubau, ca. 1950er Jahre. Archiv des Heimatvereins.Verwirrungen um die Gaststätte Schwan
Aldenrade, Fahrn, HeimatgeschichtenIm Oktober hatte ich über die Mühle in Aldenrade berichtet, da sich am 25. Oktober die Antragstellung des Borgard Tofahrn zur Errichtung der Wassermühle im Jahre 1811 jährte. Dieser hatte „auf den Schwanen“ verwiesen, eine damals sehr bekannte Gaststätte. Nun wollte ich deren Geschichte im November darstellen, zumal es sich um die älteste Gastwirtschaft in Aldenrade handeln soll. Doch dies erwies sich als nicht so einfach wie ursprünglich gedacht.
Mühle mit dem fast sechs Meter hohem Mühlrad, August 1898. Fotograf: Peter Dahlburg. Archiv des Heimatvereins.Die Borgards-Mühle „unweit dem Schwanen“
Aldenrade, Fahrn, HeimatgeschichtenObwohl die Mühle fast 130 Jahre existierte, sind heute nur wenige Quellen und Aufzeichnungen von deren Existenz zu finden. Im Folgenden sollen die wenigen Informationen dargestellt werden.
Niederrheinische Zellstoff-Fabrik, ca. 1900. Archiv des Heimatvereins.Walsums Industrialisierung: Mit Zellstoff fing es an
Alt-Walsum, Fahrn, HeimatgeschichtenBis Ende des 19. Jahrhundert besaß die dörfliche Gemeinde Walsum keine Industrie. Dies änderte sich mit der Errichtung der Zellstoffwerke durch die Niederrheinische Zellstoff-Actien-Gesellschaft, die am 14. August 1897 in das Gesellschaftsregister eingetragen wurde. Doch der Anfang verlief sehr holprig.
Die Feldstraße in einer Luftaufnahme; im Hintergrund ist die Ochtrop-Schule in der Karlstraße zu erkennen, Mai 1957. Archiv des Heimatverein.Die „weiße Siedlung“ – auch als „Micky-Maus-Siedlung“ bekannt – wird 90!
Heimatgeschichten, Stadtteile, VierlindenDie Ursprünge der „weißen Siedlung“ in Vierlinden reichen in das Jahr 1932 zurück. Fertiggestellt wurden die Häuser im folgenden Jahr, so dass sie in diesem Jahr 90 Jahre existieren. Ein kurzer Rückblick soll an die Anfänge der Siedlung erinnern.
Aldenrade
Alt-Walsum
Eppinghoven
bis 1975
