Am 27. März 1945 endete für Walsum der Zweite Weltkrieg. An diesem Tag nahmen alliierte Streitkräfte die letzten Ortsteile der Stadt ein. Verantwortlich dafür war die Operation „Plunder“, die wenige Tage zuvor begonnen hatte. Wie erlebte Walsum diesen schicksalhaften März?

Zu Beginn des Jahres 2025 möchten wir auf ein trauriges Ereignis in der Geschichte Walsums eingehen: Die Stadt verlor am 1. Januar 1975 ihre Selbständigkeit. Dieses Schicksal traf viele Städte in der Bundesrepublik Deutschland.

Den eintägigen Weihnachtsmarkt rund um das Bezirksrathaus gibt es in dieser Form seit 1998. Damals organisierten die City-Werbegemeinschaft e. V., das Bezirksamt Walsum und der Förderkreis MGV Aldenrade einen „Nikolaustag“.

Seinen Ursprung hat er im Jahre 1950: Damals regte der Heimatverein Walsum e. V. eine Weihnachtswerbung an.

Während die Bewohner in anderen Regionen Deutschlands in diesem Winter schwer vom Hochwasser getroffen wurden, hatten wir in Walsum Glück. Der Deich war hoch genug und hielt stand. Doch wann wurden erste Maßnahmen zum Bau eines Deiches ergriffen?

Als am 1. April 1905 die Landbürgermeisterei Walsum gegründet wurde, gab es kein Rathaus für die Verwaltung. Deshalb zog die Bürgermeisterei zunächst in den Römerhof. Nach mehreren Umzügen erhielt Walsum erst nach dem Zweiten Weltkrieg ein eigenes Rathaus.

Am 27. April 1923 wurde der Walsumer Bürgermeister Dr. Johannes Hoeveler vom belgischen Kriegsgericht in Sterkrade verurteilt: Sechs Monate Gefängnis und 200.000 Mark Geldbuße. Er wurde sofort verhaftet. Was waren die Gründe für seine Anklage und Verurteilung?